Dieter Kläy
Dieter Kläy

Jetzt vorwärts machen

10.10.2018

Die Rückstufung der Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze durch den Bund macht stutzig. Seit Jahren engagieren sich Anwohnende und die lokale Politik für die Erschliessung des Wachstumsquartiers. Eine teils unterirdisch geführte Strasse soll den Verkehr direkt von der Autobahn A 1 ins Zentrumsgebiet führen und die Frauenfelder- sowie die Seenerstrasse entlasten. Der Kantonsrat hat im Juli 2017 den notwendigen Richtplaneintrag vorgenommen. Doch die schon mehrmals vertagte Erschliessungsstrasse erleidet jetzt einen weiteren Rückschlag. Der Baubeginn findet nicht wie geplant zwischen 2023 und 2026 statt, sondern wird auf später verschoben. Der Bund hat in seinem Prüfbericht zum Agglomerationsprogramm der 3. Generation die 200 Mio. teure Strasse zurückgestuft. Der Reifegrad des Projekts sei bezüglich Finanzen und Projektierung ungenügend, kritisiert der Bund.

Wenn der Stadtrat die Stadtentwicklung ernst nimmt, muss er sich für die Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze stärker engagieren. Wenn er – wie mehrfach angekündigt – 10'000 neue Arbeitsplätze schaffen will, geht das nicht ohne entsprechende Verkehrsinfrastruktur.

Dieter Kläy, Präsident FDP Winterthur, Kantonsrat

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