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Neujahrsapéro der FDP Winterthur

07.01.2012
Am Neujahrsapéro der FDP Winterthur konnte Parteipräsident Dieter Kläy rund 150 Gäste begrüssen, darunter Regierungspräsidentin Ursula Gut , Nationalrat Markus Hutter und zahlreiche Vertreter aus Kantons-, Stadt- und Gemeinderat. In seiner Begrüssungsrede verwies er auf die Notwendigkeit einer liberalen, freisinnigen Politik in einem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld, das immer mehr durch Vorschriften geprägt ist.
 
Das Thema des Gastreferenten Karl Lüönd "Aufruhr in der Medienwelt - und was dahinter steckt" hätte im Zeichen der letzten Bundesratswahlen und der Diskussionen um die privaten Geldtransaktionen des Nationalbankpräsidenten aktueller nicht sein können. Der bekannte Publizist zeichnete in seinem Referat die Entwicklung der Printmedien nach. Gab es bis zum Zweiten Weltkrieg vor allem eine parteipolitisch gefärbte Presse, so änderte sich die Medienlandschaft seit den siebziger Jahren grundlegend. Die Presse wurde politisch neutral um, nicht zuletzt aus kommerziellen Gründen, das Sprachrohr der parteipolitisch abstinenten Mehrheit zu sein. Die Parteipresse verschwand. In den letzten Jahren zeichnet sich ein neuer Trend ab. Waren die Medien früher reine Berichterstatter, sind sie heute nicht mehr nur einfach Spiegel der Ereignisse, sondern machen zunehmend Schlagzeilen in eigener Sache. Damit sind die Medien selbst zu Akteuren im politischen Prozess geworden.
 
Unter grossem Beifall der Anwesenden verabschiedete Dieter Kläy Gemeinderätin Christine Denzler und Kantonsrat Oskar Denzler aus der aktiven Politik. Beide haben Ihre Mandate Ende vergangenen Jahres niedergelegt. In seiner Würdigung unterstrich Kläy die prägende Rolle des Ehepaars in der Gesundheits- und Sozialpolitik im Kanton und in Winterthur. Der traditionelle Neujahrsapéro wurde musikalisch durch die Schüler am Konservatorium Winterthur Maria Panaretou, Gesang, und Eli Plaz am Klavier umrahmt.

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