Dieter Kläy
Dieter Kläy

Was lange währt...

07.05.2020

…wird endlich gut. So lautet ein bekanntes Sprichwort, das sich diesmal in der Verkehrspolitik bewahrheitet. 2008 war es, als ich einen Vorstoss im Kantonsrat zur Umsetzung der Standstreifenbewirtschaftung einreichte. Bereits vor 12 Jahren musste ich feststellen, dass „seit einigen Jahren von verschiedenen Behörden, Parteien und Verbänden die Umsetzung einer Standstreifenbewirtschaftung auf der A1 zwischen Töss und Oberwinterthur als Sofortmassnahme gefordert wird, um den Verkehr bei grossem Verkehrsaufkommen zu verflüssigen und ein Ausweichen durch die Stadt zu vermeiden oder zu entschärfen“. Bereits damals war die Situation auf der Umfahrung Winterthur von täglichen Staus geprägt.

Offensichtlich kommt jetzt Bewegung in die Sache. Per Ende April sind die Pannenstreifen auf der A1 zwischen Winterthur-Ohringen und der Ausfahrt Oberwinterthur in beiden Richtungen freigegeben worden. Um Staus und Durchfahrtverkehr durch die Stadt zu verhindern, kann die Verkehrspolizei auf einem Autobahnteilstück der Umfahrung Winterthur eine zusätzliche Spur öffnen. Ein grüner Pfeil leuchtet über der Fahrbahn. 2023 soll Abschnitt auf der A 1 zwischen Winterthur-Nord und Töss folgen. Manch einer mag sich fragen, wieso ein solches Projekt so lange dauert. Politik ist das Bohren dicker Bretter.

Dieter Kläy, Kantonsrat (FDP), Winterthur