Winterthur als zentraler Faktor in der kantonalen Politik
14.08.2012
Die kantonale Politik ist auf gut geführte Gemeinden angewiesen. Gerade Winterthur als zweitgrösste Stadt des Kantons braucht erfahrene politische Führungskräfte. Barbara Günthard-Maier hat als Gemeinderätin gezeigt, dass sie ganzheitliche Politik machen und das kantonale Umfeld einbeziehen kann, eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit im Stadtrat.
Im Unterschied zu den Gemeindebehörden besteht die Hauptaufgabe des Kantonsrates darin, Gesetze zu erlassen. Diese haben nicht nur grossen Einfluss auf die Bevölkerung, sondern auch auf die Gemeinden selbst. In diesem
Gesetzgebungsprozess ist es für den Kantonsrat entscheidend, gute Partner in den Gemeinden zu haben.
Winterthurer Politik im kantonalen Kontext
Die Stadt Winterthur wird in der kantonalen Politik in den kommenden Jahren mehrfach gefordert sein. Mit Blickpunkt auf den Verkehr und die Staubewältigung wird es nicht ohne Kanton und Bund gehen, wenn dereinst die Sanierung der A 1 und der
damit verbundene Lärmschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner zur Debatte
stehen. Auch in vielen anderen Bereichen ist die Stadt eng mit dem Kanton
verzahnt, z.B. besonders stark in der Bildungspolitik. Die Bewältigung der
anstehenden Probleme erfordert eine gute Vernetzung und einen breiten
Horizont.
Finanzausgleich als wichtiger Pfeiler für Winterthur
Barbara Günthard-Maier hat ihr vernetztes Denken bereits früher erfolgreich bewiesen. Als es 2007 um die Ausgestaltung des seit 1. Januar 2012 in Kraft befindenden neuen Finanzausgleichs ging, ergriff sie die Initiative und reichte beim Kantonsrat eine Behördeninitiative des Gemeinderats ein, mit welcher der Regierungsrat aufgefordert wurde, das Finanzausgleichsgesetz zu reformieren und das damals geltende System des volatilen, unberechenbaren Steuerkraftausgleichs durch einen besser planbaren Ressourcenausgleich zu ersetzen. Der Vorstoss
widerspiegelt das konstruktive politische Credo der Stadtratskandidatin: Richtige
Anreize in der Umverteilung, denn mehr Eigenverantwortung und Initiative nützen
allen. Die Stadt Winterthur kann 2012 erstmals für ihre zentralörtlichen
Leistungen vom Kanton einen fixen Zentrumslastenausgleich geltend machen, der
die Planbarkeit des städtischen Budgets verbessert und eine Reservebildung
ermöglicht.
Verantwortungsvoll in Familie, Beruf und Politik
Was im Kleinen gilt, soll auch für das Grosse nicht anders sein. Als verantwortungsvolle Mutter von zwei Kindern und engagierte Berufsfrau mit eigenem Kleinunternehmen weiss Barbara Günthard-Maier, wie man erfolgreich mit Finanzen umgeht. Entsprechend handelt die Stadtratskandidatin auch in der Politik und reichte
einen Vorschlag für eine Schuldenbremse ein. Diese soll sicherstellen, dass die
Stadt über einen Konjunkturzyklus hinweg nicht mehr ausgibt, als sie einnimmt.
In der Politik ist dies leider noch kein selbstverständliches Prinzip. Ihre Verantwortung
als zweifache Mutter und Ehefrau, ihre Erfahrung als Verantwortliche eines
Kommunikationsunternehmens, ihre langjährige politische Vernetzung in
Winterthur und im Kanton und ihr soziales Engagement in der Gesellschaft
prädestinieren Barbara Günthard-Maier für eine erfolgreiche Tätigkeit im
Winterthurer Stadtrat.
Dieter Kläy, Kantonsrat